Herzlich Willkommen auf den Seiten des Gesundheits- und Rehasportverein Rheinland-Köln e. V.



Wer sind wir?

Der Gesundheits- und Rehasportverein Rheinland-Köln e.V. ist als Leistungserbringer für Rehabilitationssport nach §44 SGB anerkannt und zertifiziert. Als Mitgliedsverein des

Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Nordrhein-Westfalen e. V. (BRSNW)

und

LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen e. V. (LSB NRW)

bieten wir in Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen Rehasport für Menschen mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat an.


Was ist Rehabilitationssport (Rehasport)?

Die Betonung beim Rehabilitationssport liegt auf dem Wort Sport. Dieses Bewegungstraining wird vom Arzt mit dem Ziel verordnet , die medizinische Behandlung mit Hilfe von körperlicher Bewegung zu fördern und ergänzen.

Sie wollen auch ein Rehasport-Angebot in Ihrer Stadt einführen? Unser Zentrales Vereinsbüro unterstützt Sie gerne dabei.

Wir informieren Sie über die verbandskonforme Durchführung von Rehasportgruppen und alle steuerrechtlichen Aspekte. Serviceorientiert und kompetent. Wir vermitteln Übungsleiter-Fortbildungen und sorgen für eine schnelle Abteilungsanmeldung. Mit unserer Erfahrung aus über 60 Abteilungsgründungen bundesweit optimieren wir zudem Ihre Abrechnung mit den Krankenkassen.

Telefon-Hotline für Ärzte, Physiotherapeuten und Fitnesseinrichtungen: 0711/7585778-10 (werktags 9-17 Uhr)

Wir informieren Síe auch über Rehasport-Informationsbroschüren für Arzt und Wartezimmer, die Produktion individualisierter Werbemittel und die Betreuung der kooperierenden Ärzte – bundesweit!

Wir bieten unseren Netzwerk-Partnern einen Versandservice für Verordnungen, Plakate, Flyer sowie den beständig aktualisierten Informationsordner zum Rehabilitationssport nach §44 SGB IX.


Ziele und Zielgruppen
Das Ziel des Rehabilitationssports ist, Menschen zu helfen, die bereits eine Erkrankung haben, behandelt oder sogar operiert wurden. Das Angebot richtet sich insbesondere an Personen mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Auch für Menschen mit chronischen Beschwerden, ist der Rehabilitationssport ein adäquates Mittel zur Schmerzlinderung und Steigerung des Wohlbefindens.
Ebenso ist der Rehabilitationssport „Hilfe zur Selbsthilfe“. Er soll die Verantwortung des Menschen für seine Gesundheit stärken und ihn zu einem langfristigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining motivieren.

„Bewegung ist keineswegs eine nützliche Zugabe, um die Gesundheit zu verbessern. Vielmehr ist sie die Voraussetzung, die das normale Funktionieren des Menschen erst ermöglicht.“


(Quelle: Spiegel Nr. 5/30.01.06; Auszug aus dem Artikel „Die Heilkraft der Bewegung“)


Rehabilitationssport in der Praxis
Für die Teilnahme am Rehabilitationssport benötigt der Patient eine Verordnung (Formular 56) seines Arztes. In der Regel umfasst eine Verordnung 50 Übungseinheiten, die in maximal 18 Monaten zu absolvieren sind.
Rehabilitationssport wird als Gruppentraining von maximal 15 Personen angeboten. Es werden Übungen zur Verbesserung von Koordination, Kraft und Beweglichkeit durchgeführt.

Trainingsziele sind z. B.:

- Förderung von koordinativen Fähigkeiten
- Kräftigung der Rumpfmuskulatur
- Verbesserung der Dehnfähigkeit
- Lösung von muskulären Verspannungen


Gruppentraining



Sie können in einer Gruppe trainieren und sind dadurch stärker motivieren als beim Training zuhause.


Gesetzliche Grundlagen

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen Sport und Training als so genannte „Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation“ unterstützen. Dieser Leistungsanspruch des Patienten ist im §44 des Sozialgesetzbuches IX gesetzlich verankert.
Wenn Rehabilitationssport von einem Arzt über das Formular 56, ähnlich einem Rezept – jedoch ohne das ärztliche Budget zu belasten – verordnet wird, hat der Versicherte darauf einen Rechtsanspruch.
In der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt der Leistungsumfang von Rehabilitationssport 50 Übungseinheiten, die innerhalb eines Zeitraumes von 18 Monaten absolviert werden müssen.
In der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport vom 01. Januar 2007 sind alle Leistungen und Anforderungen zwischen den Leistungserbringern und Kostenträgern vertraglich festgehalten.


Spezielle Informationen für Ärzte zum Rehabilitationssport

Rehabilitationssport ist ein vom Arzt verordnetes Bewegungstraining mit dem Ziel, die medizinische Behandlung mit Hilfe von körperlicher Bewegung zu fördern und ergänzen. Rehasport kann als Fortsetzung einer ambulanten/stationären Rehabilitation eingesetzt werden:
Die Versorgungskette Akutversorgung - Rehabilitation - Physiotherapie wird durch eine bewegungsorientierte Therapie ergänzt. Auch für Menschen mit chronischen Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat ist der Rehabilitationssport ein adäquates Mittel zur Schmerzlinderung und Steigerung des Wohlbefindens.
Ebenso ist der Rehabilitationssport „Hilfe zur Selbsthilfe". Das Verantwortungsbewusstsein der Patienten soll in Bezug auf ihre Gesundheit gestärkt werden und zu einem langfristigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining auf eigene Kosten motivieren.
Der Rehabilitationssport hat seinen Ursprung im Versehrtensport und zählt bis heute nicht zu den Heilmitteln, d. h. er belastet nicht das Heilmittelbudget des Arztes.


Deshalb sind Sie bei uns richtig:

Bewegung, Sport und Training sind uns wichtig

- die Rehasportgruppen werden von lizenzierten Übungsleiter angeleitet
- die Räume und Geräte entsprechen den vorgeschriebenen Standards des Deutschen Behinderten Sportverbandes (DBS)
- das Angebot wird von einem Kooperationsarzt betreut, der für fachliche Fragen bereitsteht


Sport und Bewegung sind gut für den ganzen Körper!
In drei Schritten zu mehr Gesundheit:

1. Lassen Sie sich Rehasport durch Ihren Arzt verordnen,
2. machen sie einen Termin in einer Rehasporteinrichtung aus
3. und trainieren Sie in der Rehasporteinrichtung.